Ist Selbstversorgung in der GGS Westerwaldstraße möglich?

Kann man sich eigentlich selbst versorgen? Und wenn ja – wie schmeckt das? Die Kinder der GGS Westerwaldstraße haben genau das ausprobiert und ihren Schulgarten mit allen Sinnen erforscht.

Probieren geht über Studieren.Die Frage war schnell gestellt: Ist Selbstversorgung möglich? Also wurde getestet, gerochen, geschmeckt und geforscht. Wie schmeckt eigentlich Kapuzinerkresse? Überraschend würzig!
Kann man mit Salbei wirklich die Zähne putzen? Auch das wurde ausprobiert – mit spannenden Ergebnissen.

Die Kinder entdeckten, dass in vielen Pflanzen mehr steckt, als man zunächst denkt.

Sonnenblumen – für uns oder für die Vögel?

Besonders spannend war die Frage nach den Sonnenblumenkernen: Sind sie nur ein Snack für uns – oder teilen wir mit den Vögeln aus dem Schulgarten?

Natürlich wurde probiert. Und natürlich wurde auch geteilt. Denn zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur gehört es, Lebensräume gemeinsam zu nutzen.

Lernen mit allen Sinnen

Der Schulgarten wird so immer mehr zu einem Ort des Forschens, Entdeckens und Ausprobierens. Die Kinder erleben unmittelbar, was wächst, was essbar ist und wie Selbstversorgung funktionieren kann – zumindest ein kleines Stück weit.

Und ganz nebenbei wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch das Bewusstsein für Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung.



600 Blumenzwiebeln für einen bunten Frühling

Im Rahmen des Projekts „Bulb 4 Kids“ haben wir 600 Blumenzwiebeln erhalten – und natürlich sofort eingepflanzt. Jetzt heißt es: abwarten, hoffen und den ersten Sonnenstrahlen entgegenfiebern! 🌱🌷

Gemeinsam für ein Blütenmeer

Mit viel Engagement haben die Kinder die zahlreichen Blumenzwiebeln in die Beete unseres Schulgartens gesetzt. Jede einzelne Zwiebel wurde sorgfältig eingegraben – in Vorfreude auf das, was im Frühling daraus wachsen wird.

Noch ist unter der Erde nichts zu sehen. Doch wir wissen: Dort unten entsteht bereits neues Leben.

Die Goldene Zwiebel

Besonders spannend: Im Rahmen des Projekts gibt es etwas zu gewinnen – die „Goldene Zwiebel“. Welche Schule am Ende ausgezeichnet wird, bleibt offen. Die Spannung steigt!

Doch ganz unabhängig vom Wettbewerb freuen wir uns schon jetzt auf viele bunte Blüten, summende Insekten und einen frühlingshaften Schulgarten.

Vorfreude wächst

Jetzt heißt es geduldig sein, den Winter abwarten und auf die ersten warmen Sonnenstrahlen hoffen. Eines ist sicher: Der Frühling wird bunt! 🌼



Die GGS Westerwaldstraße erntet, was sie sät

Seit über zwei Jahren wird der Schulgarten der GGS Westerwaldstraße gehegt und gepflegt. Aus einem einst von Stacheln und Unkraut überwucherten Platz ist ein lebendiger Ort für Kinder, Menschen und Tiere geworden – und die diesjährige Ernte war ein voller Erfolg! 🍓🥔🍎

Vom Wildwuchs zum blühenden Garten

Noch vor wenigen Jahren war der Garten kaum zugänglich. Heute nutzen die Kinder ihn regelmäßig, pflanzen, gießen und pflegen die Beete – und dürfen nun die Früchte ihrer Arbeit genießen.

Eine reiche Sommerernte

In diesem Jahr konnte der Garten mit einer Vielfalt an Früchten und Gemüse aufwarten: Beeren, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Topinambur, Salbei, frische Minze, Kapuzinerkresse, Gurken, Melonen – und sogar eine große Portion Mais!

Viele Ernten wurden direkt vor Ort genossen: Erdbeeren und Topinambur verschwanden schnell in hungrigen Kinderhänden, während Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren als Pausensnack nur kurz zu sehen waren – genau so gedacht.

Vom Beet auf den Tisch

Einige Pflanzen wurden kreativ weiterverarbeitet: Gurken, frische Minze und Kapuzinerkresse fanden ihren Weg in knackige Salate, während aus Minze und Salbei duftender Tee gekocht wurde. Kartoffeln wurden gekocht und gebacken – und die Kinder konnten hautnah miterleben, wie ihre Arbeit Früchte trägt.

Auch die Melonen wuchsen schneller als gedacht und gingen leider kaputt. Doch das Staunen über das Wachstum und die Vielfalt der Pflanzen bleibt ein besonderes Erlebnis für die Kinder.

Ein Ort zum Lernen und Staunen

Der Schulgarten ist längst mehr als nur ein Beet: Er ist ein lebendiger Lernort, an dem Kinder die Natur erleben, Verantwortung übernehmen und die Freude am Gärtnern entdecken können. Und das Beste: Die Ernte schmeckt nicht nur – sie macht stolz. 🌿



Sommerliche Einsatzfreude im Schulgarten

Unterstützung durch unseren Hausmeister

Unser Hausmeister, Herr Schmitz, leistet im Schulgarten vielseitige Hilfe. Schon während der Ferien bewässert er die Beete, damit alles auch in der Abwesenheit der Kinder gedeiht. Besonders im Sommer war er eine unverzichtbare Unterstützung für unser Gartenprojekt.

Blumenspende und Pflanzenaktion

Dank seiner Kontakte zur Stadtgärtnerei erhielten wir eine großzügige Blumenspende. Trotz hoher Temperaturen im Hochsommer half Herr Schmitz gemeinsam mit Lehrer:innen und Koleg:innen aus der OGS dabei, die Restblumen abzuholen. Voller Begeisterung und Engagement pflanzten die Kinder die Blumen ein, wodurch ein farbenfroher Lebensraum für Tiere und Umwelt entstand.

Wasserstellen für Tiere

Damit auch die tierischen Bewohner nicht zu kurz kommen, haben die Kinder Wasserstellen für Insekten und Vögel eingerichtet. So werden Bienen, Schmetterlinge und Vögel regelmäßig versorgt und der Garten zum echten Rückzugsort für die Natur.



Grünes Klassenzimmer

Die Känguruklasse gestaltet ihr „Grünes Klassenzimmer“

Was tun, wenn das eigene Klassenzimmer im Sommer kaum noch auszuhalten ist?
Die Känguruklasse hatte eine klare Antwort: Wir brauchen mehr Grün – und einen Lernort im Freien!

Von der Idee zum ersten Schritt

Ausgangspunkt war die unerträgliche Wärme im Klassenraum. Schnell entstand die Idee eines „Grünen Klassenzimmers“ – ein Ort draußen, an dem Lernen auch bei hohen Temperaturen angenehm möglich ist.

Statt nur darüber zu sprechen, wurden die Kinder selbst aktiv: Sie verfassten einen Brief an einen Förster und schilderten ihr Anliegen. Darin baten sie um Unterstützung bei der Umsetzung ihres Projekts.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Baumstämme wurden geliefert – die perfekte Grundlage für natürliche Sitzgelegenheiten.

Hand anlegen und selbst gestalten

Doch damit war die Arbeit noch lange nicht getan. Die Schülerinnen und Schüler packten selbst mit an:
Die Baumstämme wurden geschliffen, bearbeitet und zu stabilen Hockern weiterverarbeitet. Mit viel Einsatz, Teamarbeit und handwerklichem Geschick entstand so Schritt für Schritt ein neuer Lernraum unter freiem Himmel.

Anschließend wurden die Sitzgelegenheiten als Klassenzimmer angeordnet – ein Ort, der nicht nur funktional ist, sondern auch Naturverbundenheit und Gemeinschaft spürbar macht.

Eine feierliche Einweihung

Das neue „Grüne Klassenzimmer“ wurde schließlich offiziell eingeweiht. Doch für die Känguruklasse war klar: Dieses Projekt gehört der ganzen Schule.

Die Kinder besuchten alle Klassen, um die Regeln für die Nutzung des Grünen Klassenzimmers vorzustellen und zu besprechen. So wurde von Anfang an Verantwortung geteilt und ein respektvoller Umgang mit dem neuen Lernort vereinbart.

Das Projekt wächst weiter

Auch wenn bereits viel erreicht wurde, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen.

Geplant ist eine natürliche Umzäunung, die den Bereich einrahmt und schützt. Zur Auswahl stehen eine Totholzhecke oder Beete, die gemeinsam bepflanzt und gepflegt werden könnten. Damit würde das Grüne Klassenzimmer nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere.


Mit ihrem Engagement zeigt die Känguruklasse eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Ideen ernst genommen werden und Kinder Verantwortung übernehmen dürfen.

Das „Grüne Klassenzimmer“ ist mehr als ein schattiger Platz im Freien – es ist ein gemeinschaftliches Projekt, das weiterwächst. 🌿



Ausflug der Klasse 1b zur Waldschule Gut Leidenhausen

Die Klasse 1b unternahm einen besonderen Ausflug zur Waldschule auf Gut Leidenhausen in Porz. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer: 

Mit Bus und Bahn starteten wir von Humboldt-Gremberg aus – und meisterten die Fahrt als Klasse richtig toll!

Vor Ort wurden wir herzlich von Christian und Hendrik empfangen, die sich sehr engagiert um uns gekümmert haben. Die Kinder entdeckten viele spannende Dinge: Sie sahen sich verschiedene Geweihe an, lernten Interessantes über Fledermäuse und Igel und besuchten sogar die Greifvogelstation – ein Krankenhaus für Vögel, in dem verletzte Tiere versorgt werden. Das war für alle besonders beeindruckend.

Zwischen den Programmpunkten konnten die Kinder den Wald spielerisch erkunden und wahrnehmen. Es gab genügend Zeit um zu toben und die Natur direkt zu erleben. Neugier, Aufmerksamkeit und Ausgelassenheit machten den Tag lebendig und besonders – und am Ende gaben alle ein tolles Feedback.

Besonders spannend war auch, dass uns eine Begleitperson aus einem Austauschprojekt aus Prag begleitet hat. So konnten die Kinder nicht nur Neues über die Natur lernen, sondern auch ein Stück von ihrer Schule und Stadt zeigen.

Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten Termine mit Christian bei uns im Gremberger Wäldchen, um noch mehr zu entdecken, zu lernen und die Natur aus nächster Nähe zu erleben.



Eisbären bei den 40. Waldjugendspielen – Ein spannender Tag im Wald

Am 22.05.2025 nahmen unsere Eisbären (3A) an den 40. Waldjugendspielen in Köln teil. Dieses besondere Ereignis bietet Schulklassen des 3. und 4. Schuljahres die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten rund um das Thema Wald unter Beweis zu stellen – und das inmitten der Natur im Gut Leidenhausen in Porz!

Begleitet wurden wir von unserem engagierten Mentor, dem Jäger Reiner, der uns mit viel Fachwissen, Geduld und einer guten Prise Humor durch den Tag begleitete. Dank seiner Unterstützung konnten wir an den abwechslungsreichen Stationen – wie Tierstimmen erkennen, Teamspiele meistern, Bäume erpuzzeln, Wettrennen bestreiten oder Kräuter erschnüffeln – unser Können zeigen und viele neue Erfahrungen sammeln.

Besonders stolz sind wir auf den tollen Teamgeist unserer Klasse. Die Kinder haben sich gegenseitig unterstützt, die längere Anfahrt mit Bravour gemeistert und ihr bereits vorhandenes Wissen mit Neugier erweitert und angewendet.

Am Ende des Tages erreichten wir einen großartigen 6. Platz – ein Ergebnis, auf das wir sehr stolz sein können, vor allem bei so starker Konkurrenz bei größtenteils 4. Klassen. Auch wenn es nicht für die Top 3 gereicht hat, hatten wir jede Menge Spaß und nehmen viele schöne Erinnerungen mit zurück in die Schule.

Ein großes Dankeschön an unseren Mentor Reiner und an alle Organisator:innen der Waldjugendspiele für diesen rundum gelungenen Tag im Grünen!



Fleißige Gärtnerinnen und Gärtner der Stufe 3 und 4 – Unsere Garten-AG blüht auf!

Die Garten-AGAGs Arbeitsgemeinschaft. Eine klassenübergreifende Gruppe, die zu einem Thema arbeitet. der Stufe 3 und 4 waren in den letzten Wochen besonders fleißig! Gemeinsam haben die Kinder viel über Pflanzen, Insekten und deren Lebensräume gelernt – und natürlich auch tatkräftig im Schulgarten gearbeitet.

In Anzuchtschalen wurden mit viel Sorgfalt verschiedene Samen ausgesät, damit die Pflanzen vorgezogen werden können. Die Erdbeerbeete und Beerensträucher wurden liebevoll gepflegt, und am Zaun entlang haben die Kinder Sonnenblumen und Mais ausgesät – wir sind gespannt, wie hoch sie wachsen werden!

Besonders gefreut haben wir uns über tolle Pflanzenspenden: Eine Gurkenpflanze, eine Zucchinipflanze, Physalis und sogar Kichererbsen wurden der Garten-AG überlassen und direkt in die vorbereiteten Beete eingepflanzt.

Zum Abschluss dieses schönen Gartenprojekts haben die Kinder leere Milchtüten in kreative Pflanztöpfe verwandelt. Diese wurden mit Erde gefüllt und mit Kräutersamen ihrer Wahl bestückt. Jeder durfte seinen selbstgemachten Kräutertopf mit nach Hause nehmen – ein ganz persönliches Andenken an ein grünes, gemeinschaftliches Abenteuer!

Wir sagen: Toll gemacht, Garten-AGsAGs Arbeitsgemeinschaft. Eine klassenübergreifende Gruppe, die zu einem Thema arbeitet.! 👏🌿🪴



Füchse werden zu Müll-Experten

Im Sachunterricht hat sich die Fuchsklasse intensiv mit dem Thema Müll und Umweltschutz beschäftigt. Wir haben gelernt, wie man Müll richtig trennt und warum das so wichtig ist. Jetzt wissen wir genau, was in die gelbe Tonne, die Papiertonne, den Restmüll oder in die Biotonne gehört!

Ein besonderes Highlight war unser Besuch bei der AWB. Dort konnten wir sehen, was mit unserem Müll passiert, nachdem er abgeholt wurde. Außerdem haben wir erfahren, wie lange es dauert, bis verschiedene Materialien in der Natur verrotten – das hat uns sehr nachdenklich gemacht. Wir haben im Schulgarten ein Müll-Museum aufgestellt. Dort beobachten wir wöchentlich die von uns befüllten Gläser (Metall, Holz, Orangenschale, Papier, Plastik und Glas ) und stellen fest, dass Müll nicht so schnell verschwindet. 

Zum Abschluss unseres Projekts haben wir selbst Müll in der Umgebung gesammelt und so einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Wir sind stolz darauf, wie viel wir gelernt haben und dass wir jetzt aktiv etwas für unsere Umwelt tun können!



Schöner Wohnen für Wildbienen

Einige Kinder der Klasse 4b durften zu der Frage: Wie gestalten wir unseren Schulhof zu einer Oase für Wildbienen und Insekten? in einer Schüler und Schülerinnen Akademie arbeiten. Von 9 bis 15 Uhr haben wir uns mit dem Thema Wildbienen beschäftigt und viele interessante Dinge gelernt. Wir haben gefühlt, gerochen, gehört und ganz genau geschaut. Richtig spannend! Am Nachmittag haben wir alle zusammen ein Bienenhotel gebaut. Das war anstrengend, denn wir mussten sägen, bohren und schleifen. Am Ende haben wir ein tolles Bienenhotel für unseren Schulgarten fertig gestellt. Schaut es euch doch einmal in einer Pause an!