Im Rahmen des Projekts „Bulb 4 Kids“ haben wir 600 Blumenzwiebeln erhalten – und natürlich sofort eingepflanzt. Jetzt heißt es: abwarten, hoffen und den ersten Sonnenstrahlen entgegenfiebern! 🌱🌷
Gemeinsam für ein Blütenmeer
Mit viel Engagement haben die Kinder die zahlreichen Blumenzwiebeln in die Beete unseres Schulgartens gesetzt. Jede einzelne Zwiebel wurde sorgfältig eingegraben – in Vorfreude auf das, was im Frühling daraus wachsen wird.
Noch ist unter der Erde nichts zu sehen. Doch wir wissen: Dort unten entsteht bereits neues Leben.
Die Goldene Zwiebel
Besonders spannend: Im Rahmen des Projekts gibt es etwas zu gewinnen – die „Goldene Zwiebel“. Welche Schule am Ende ausgezeichnet wird, bleibt offen. Die Spannung steigt!
Doch ganz unabhängig vom Wettbewerb freuen wir uns schon jetzt auf viele bunte Blüten, summende Insekten und einen frühlingshaften Schulgarten.
Vorfreude wächst
Jetzt heißt es geduldig sein, den Winter abwarten und auf die ersten warmen Sonnenstrahlen hoffen. Eines ist sicher: Der Frühling wird bunt! 🌼
Seit einiger Zeit bereichert die Künstlerin Ilayda Sayilgan unsere Schule mit ihren kreativen Angeboten. Ilayda bringt viel Erfahrung aus den Bereichen Design, Fotografie und Kunst mit. Diese Erfahrungen sammelt sie seit vielen Jahren in ihrem Studium, ihrer Arbeit als freischaffende Künstlerin und in zahlreichen Projekten.
Besonders beliebt sind ihre Töpferkurse, die sie jede Woche für Kinder und Familien anbietet. Gemeinsam wird geknetet, geformt und später glasiert – ganz ohne Drehscheibe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, und es entstehen viele farbenfrohe und besondere Werke.
Die Nachfrage ist groß: Alle Kurse waren innerhalb weniger Minuten ausgebucht. Die Freude und Begeisterung der Kinder und Familien zeigen, wie gut das Angebot angenommen wird. Die gemeinsame kreative Zeit sorgt nicht nur für tolle Ergebnisse, sondern auch für schöne Momente und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Ab Januar dürfen sich alle auf weitere kreative Projekte freuen. Wir sind froh, Ilayda bei uns zu haben – und gespannt auf alles, was noch entsteht.
Der St. Martinszug der GGS Westerwaldstraße ging wie jedes Jahr wieder durch das angrenzende Viertel und erfreute sich großer Teilnahme von Eltern, Kindern und Anwohnern.
Kann man sich eigentlich selbst versorgen? Und wenn ja – wie schmeckt das? Die Kinder der GGS Westerwaldstraße haben genau das ausprobiert und ihren Schulgarten mit allen Sinnen erforscht.
Probieren geht über Studieren.Die Frage war schnell gestellt: Ist Selbstversorgung möglich? Also wurde getestet, gerochen, geschmeckt und geforscht. Wie schmeckt eigentlich Kapuzinerkresse? Überraschend würzig! Kann man mit Salbei wirklich die Zähne putzen? Auch das wurde ausprobiert – mit spannenden Ergebnissen.
Die Kinder entdeckten, dass in vielen Pflanzen mehr steckt, als man zunächst denkt.
Sonnenblumen – für uns oder für die Vögel?
Besonders spannend war die Frage nach den Sonnenblumenkernen: Sind sie nur ein Snack für uns – oder teilen wir mit den Vögeln aus dem Schulgarten?
Natürlich wurde probiert. Und natürlich wurde auch geteilt. Denn zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur gehört es, Lebensräume gemeinsam zu nutzen.
Lernen mit allen Sinnen
Der Schulgarten wird so immer mehr zu einem Ort des Forschens, Entdeckens und Ausprobierens. Die Kinder erleben unmittelbar, was wächst, was essbar ist und wie Selbstversorgung funktionieren kann – zumindest ein kleines Stück weit.
Und ganz nebenbei wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch das Bewusstsein für Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung.
Seit über zwei Jahren wird der Schulgarten der GGS Westerwaldstraße gehegt und gepflegt. Aus einem einst von Stacheln und Unkraut überwucherten Platz ist ein lebendiger Ort für Kinder, Menschen und Tiere geworden – und die diesjährige Ernte war ein voller Erfolg! 🍓🥔🍎
Vom Wildwuchs zum blühenden Garten
Noch vor wenigen Jahren war der Garten kaum zugänglich. Heute nutzen die Kinder ihn regelmäßig, pflanzen, gießen und pflegen die Beete – und dürfen nun die Früchte ihrer Arbeit genießen.
Eine reiche Sommerernte
In diesem Jahr konnte der Garten mit einer Vielfalt an Früchten und Gemüse aufwarten: Beeren, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Topinambur, Salbei, frische Minze, Kapuzinerkresse, Gurken, Melonen – und sogar eine große Portion Mais!
Viele Ernten wurden direkt vor Ort genossen: Erdbeeren und Topinambur verschwanden schnell in hungrigen Kinderhänden, während Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren als Pausensnack nur kurz zu sehen waren – genau so gedacht.
Vom Beet auf den Tisch
Einige Pflanzen wurden kreativ weiterverarbeitet: Gurken, frische Minze und Kapuzinerkresse fanden ihren Weg in knackige Salate, während aus Minze und Salbei duftender Tee gekocht wurde. Kartoffeln wurden gekocht und gebacken – und die Kinder konnten hautnah miterleben, wie ihre Arbeit Früchte trägt.
Auch die Melonen wuchsen schneller als gedacht und gingen leider kaputt. Doch das Staunen über das Wachstum und die Vielfalt der Pflanzen bleibt ein besonderes Erlebnis für die Kinder.
Ein Ort zum Lernen und Staunen
Der Schulgarten ist längst mehr als nur ein Beet: Er ist ein lebendiger Lernort, an dem Kinder die Natur erleben, Verantwortung übernehmen und die Freude am Gärtnern entdecken können. Und das Beste: Die Ernte schmeckt nicht nur – sie macht stolz. 🌿
Die Känguruklasse gestaltet ihr „Grünes Klassenzimmer“
Was tun, wenn das eigene Klassenzimmer im Sommer kaum noch auszuhalten ist? Die Känguruklasse hatte eine klare Antwort: Wir brauchen mehr Grün – und einen Lernort im Freien!
Von der Idee zum ersten Schritt
Ausgangspunkt war die unerträgliche Wärme im Klassenraum. Schnell entstand die Idee eines „Grünen Klassenzimmers“ – ein Ort draußen, an dem Lernen auch bei hohen Temperaturen angenehm möglich ist.
Statt nur darüber zu sprechen, wurden die Kinder selbst aktiv: Sie verfassten einen Brief an einen Förster und schilderten ihr Anliegen. Darin baten sie um Unterstützung bei der Umsetzung ihres Projekts.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Baumstämme wurden geliefert – die perfekte Grundlage für natürliche Sitzgelegenheiten.
Hand anlegen und selbst gestalten
Doch damit war die Arbeit noch lange nicht getan. Die Schülerinnen und Schüler packten selbst mit an: Die Baumstämme wurden geschliffen, bearbeitet und zu stabilen Hockern weiterverarbeitet. Mit viel Einsatz, Teamarbeit und handwerklichem Geschick entstand so Schritt für Schritt ein neuer Lernraum unter freiem Himmel.
Anschließend wurden die Sitzgelegenheiten als Klassenzimmer angeordnet – ein Ort, der nicht nur funktional ist, sondern auch Naturverbundenheit und Gemeinschaft spürbar macht.
Eine feierliche Einweihung
Das neue „Grüne Klassenzimmer“ wurde schließlich offiziell eingeweiht. Doch für die Känguruklasse war klar: Dieses Projekt gehört der ganzen Schule.
Die Kinder besuchten alle Klassen, um die Regeln für die Nutzung des Grünen Klassenzimmers vorzustellen und zu besprechen. So wurde von Anfang an Verantwortung geteilt und ein respektvoller Umgang mit dem neuen Lernort vereinbart.
Das Projekt wächst weiter
Auch wenn bereits viel erreicht wurde, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen.
Geplant ist eine natürliche Umzäunung, die den Bereich einrahmt und schützt. Zur Auswahl stehen eine Totholzhecke oder Beete, die gemeinsam bepflanzt und gepflegt werden könnten. Damit würde das Grüne Klassenzimmer nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Mit ihrem Engagement zeigt die Känguruklasse eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Ideen ernst genommen werden und Kinder Verantwortung übernehmen dürfen.
Das „Grüne Klassenzimmer“ ist mehr als ein schattiger Platz im Freien – es ist ein gemeinschaftliches Projekt, das weiterwächst. 🌿
Am 22.05.2025 nahmen unsere Eisbären (3A) an den 40. Waldjugendspielen in Köln teil. Dieses besondere Ereignis bietet Schulklassen des 3. und 4. Schuljahres die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten rund um das Thema Wald unter Beweis zu stellen – und das inmitten der Natur im Gut Leidenhausen in Porz!
Begleitet wurden wir von unserem engagierten Mentor, dem Jäger Reiner, der uns mit viel Fachwissen, Geduld und einer guten Prise Humor durch den Tag begleitete. Dank seiner Unterstützung konnten wir an den abwechslungsreichen Stationen – wie Tierstimmen erkennen, Teamspiele meistern, Bäume erpuzzeln, Wettrennen bestreiten oder Kräuter erschnüffeln – unser Können zeigen und viele neue Erfahrungen sammeln.
Besonders stolz sind wir auf den tollen Teamgeist unserer Klasse. Die Kinder haben sich gegenseitig unterstützt, die längere Anfahrt mit Bravour gemeistert und ihr bereits vorhandenes Wissen mit Neugier erweitert und angewendet.
Am Ende des Tages erreichten wir einen großartigen 6. Platz – ein Ergebnis, auf das wir sehr stolz sein können, vor allem bei so starker Konkurrenz bei größtenteils 4. Klassen. Auch wenn es nicht für die Top 3 gereicht hat, hatten wir jede Menge Spaß und nehmen viele schöne Erinnerungen mit zurück in die Schule.
Ein großes Dankeschön an unseren Mentor Reiner und an alle Organisator:innen der Waldjugendspiele für diesen rundum gelungenen Tag im Grünen!
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