Ist Selbstversorgung in der GGS Westerwaldstraße möglich?

Kann man sich eigentlich selbst versorgen? Und wenn ja – wie schmeckt das? Die Kinder der GGS Westerwaldstraße haben genau das ausprobiert und ihren Schulgarten mit allen Sinnen erforscht.

Probieren geht über Studieren.Die Frage war schnell gestellt: Ist Selbstversorgung möglich? Also wurde getestet, gerochen, geschmeckt und geforscht. Wie schmeckt eigentlich Kapuzinerkresse? Überraschend würzig!
Kann man mit Salbei wirklich die Zähne putzen? Auch das wurde ausprobiert – mit spannenden Ergebnissen.

Die Kinder entdeckten, dass in vielen Pflanzen mehr steckt, als man zunächst denkt.

Sonnenblumen – für uns oder für die Vögel?

Besonders spannend war die Frage nach den Sonnenblumenkernen: Sind sie nur ein Snack für uns – oder teilen wir mit den Vögeln aus dem Schulgarten?

Natürlich wurde probiert. Und natürlich wurde auch geteilt. Denn zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur gehört es, Lebensräume gemeinsam zu nutzen.

Lernen mit allen Sinnen

Der Schulgarten wird so immer mehr zu einem Ort des Forschens, Entdeckens und Ausprobierens. Die Kinder erleben unmittelbar, was wächst, was essbar ist und wie Selbstversorgung funktionieren kann – zumindest ein kleines Stück weit.

Und ganz nebenbei wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch das Bewusstsein für Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung.



Job Shadowing im Rahmen von Erasmus+: Besuch aus Prag

Vom 9. bis 12. Februar hatte unsere Schule die Freude, eine Italienischlehrerin aus Prag im Rahmen des Projekts Erasmus+ zu einem Job Shadowing willkommen zu heißen.

Die Lehrerin nahm aktiv am Unterricht teil, arbeitete mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, interagierte mit unseren Schülerinnen und Schülern und erhielt einen Einblick in die Organisation und das Funktionieren unseres Schulsystems.

Diese Erfahrung stellte einen wertvollen fachlichen und kulturellen Austausch dar. In den kommenden Monaten werden auch wir mit unseren Schülerinnen und Schülern nach Prag reisen, um die Zusammenarbeit fortzusetzen.

Im Folgenden finden Sie einige Eindrücke der Besuchstage.



Die GGS Westerwaldstraße erntet, was sie sät

Seit über zwei Jahren wird der Schulgarten der GGS Westerwaldstraße gehegt und gepflegt. Aus einem einst von Stacheln und Unkraut überwucherten Platz ist ein lebendiger Ort für Kinder, Menschen und Tiere geworden – und die diesjährige Ernte war ein voller Erfolg! 🍓🥔🍎

Vom Wildwuchs zum blühenden Garten

Noch vor wenigen Jahren war der Garten kaum zugänglich. Heute nutzen die Kinder ihn regelmäßig, pflanzen, gießen und pflegen die Beete – und dürfen nun die Früchte ihrer Arbeit genießen.

Eine reiche Sommerernte

In diesem Jahr konnte der Garten mit einer Vielfalt an Früchten und Gemüse aufwarten: Beeren, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Topinambur, Salbei, frische Minze, Kapuzinerkresse, Gurken, Melonen – und sogar eine große Portion Mais!

Viele Ernten wurden direkt vor Ort genossen: Erdbeeren und Topinambur verschwanden schnell in hungrigen Kinderhänden, während Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren als Pausensnack nur kurz zu sehen waren – genau so gedacht.

Vom Beet auf den Tisch

Einige Pflanzen wurden kreativ weiterverarbeitet: Gurken, frische Minze und Kapuzinerkresse fanden ihren Weg in knackige Salate, während aus Minze und Salbei duftender Tee gekocht wurde. Kartoffeln wurden gekocht und gebacken – und die Kinder konnten hautnah miterleben, wie ihre Arbeit Früchte trägt.

Auch die Melonen wuchsen schneller als gedacht und gingen leider kaputt. Doch das Staunen über das Wachstum und die Vielfalt der Pflanzen bleibt ein besonderes Erlebnis für die Kinder.

Ein Ort zum Lernen und Staunen

Der Schulgarten ist längst mehr als nur ein Beet: Er ist ein lebendiger Lernort, an dem Kinder die Natur erleben, Verantwortung übernehmen und die Freude am Gärtnern entdecken können. Und das Beste: Die Ernte schmeckt nicht nur – sie macht stolz. 🌿



Sommerliche Einsatzfreude im Schulgarten

Unterstützung durch unseren Hausmeister

Unser Hausmeister, Herr Schmitz, leistet im Schulgarten vielseitige Hilfe. Schon während der Ferien bewässert er die Beete, damit alles auch in der Abwesenheit der Kinder gedeiht. Besonders im Sommer war er eine unverzichtbare Unterstützung für unser Gartenprojekt.

Blumenspende und Pflanzenaktion

Dank seiner Kontakte zur Stadtgärtnerei erhielten wir eine großzügige Blumenspende. Trotz hoher Temperaturen im Hochsommer half Herr Schmitz gemeinsam mit Lehrer:innen und Koleg:innen aus der OGS dabei, die Restblumen abzuholen. Voller Begeisterung und Engagement pflanzten die Kinder die Blumen ein, wodurch ein farbenfroher Lebensraum für Tiere und Umwelt entstand.

Wasserstellen für Tiere

Damit auch die tierischen Bewohner nicht zu kurz kommen, haben die Kinder Wasserstellen für Insekten und Vögel eingerichtet. So werden Bienen, Schmetterlinge und Vögel regelmäßig versorgt und der Garten zum echten Rückzugsort für die Natur.



Grünes Klassenzimmer

Die Känguruklasse gestaltet ihr „Grünes Klassenzimmer“

Was tun, wenn das eigene Klassenzimmer im Sommer kaum noch auszuhalten ist?
Die Känguruklasse hatte eine klare Antwort: Wir brauchen mehr Grün – und einen Lernort im Freien!

Von der Idee zum ersten Schritt

Ausgangspunkt war die unerträgliche Wärme im Klassenraum. Schnell entstand die Idee eines „Grünen Klassenzimmers“ – ein Ort draußen, an dem Lernen auch bei hohen Temperaturen angenehm möglich ist.

Statt nur darüber zu sprechen, wurden die Kinder selbst aktiv: Sie verfassten einen Brief an einen Förster und schilderten ihr Anliegen. Darin baten sie um Unterstützung bei der Umsetzung ihres Projekts.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Baumstämme wurden geliefert – die perfekte Grundlage für natürliche Sitzgelegenheiten.

Hand anlegen und selbst gestalten

Doch damit war die Arbeit noch lange nicht getan. Die Schülerinnen und Schüler packten selbst mit an:
Die Baumstämme wurden geschliffen, bearbeitet und zu stabilen Hockern weiterverarbeitet. Mit viel Einsatz, Teamarbeit und handwerklichem Geschick entstand so Schritt für Schritt ein neuer Lernraum unter freiem Himmel.

Anschließend wurden die Sitzgelegenheiten als Klassenzimmer angeordnet – ein Ort, der nicht nur funktional ist, sondern auch Naturverbundenheit und Gemeinschaft spürbar macht.

Eine feierliche Einweihung

Das neue „Grüne Klassenzimmer“ wurde schließlich offiziell eingeweiht. Doch für die Känguruklasse war klar: Dieses Projekt gehört der ganzen Schule.

Die Kinder besuchten alle Klassen, um die Regeln für die Nutzung des Grünen Klassenzimmers vorzustellen und zu besprechen. So wurde von Anfang an Verantwortung geteilt und ein respektvoller Umgang mit dem neuen Lernort vereinbart.

Das Projekt wächst weiter

Auch wenn bereits viel erreicht wurde, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen.

Geplant ist eine natürliche Umzäunung, die den Bereich einrahmt und schützt. Zur Auswahl stehen eine Totholzhecke oder Beete, die gemeinsam bepflanzt und gepflegt werden könnten. Damit würde das Grüne Klassenzimmer nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere.


Mit ihrem Engagement zeigt die Känguruklasse eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Ideen ernst genommen werden und Kinder Verantwortung übernehmen dürfen.

Das „Grüne Klassenzimmer“ ist mehr als ein schattiger Platz im Freien – es ist ein gemeinschaftliches Projekt, das weiterwächst. 🌿



Ausflug der Klasse 1b zur Waldschule Gut Leidenhausen

Die Klasse 1b unternahm einen besonderen Ausflug zur Waldschule auf Gut Leidenhausen in Porz. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer: 

Mit Bus und Bahn starteten wir von Humboldt-Gremberg aus – und meisterten die Fahrt als Klasse richtig toll!

Vor Ort wurden wir herzlich von Christian und Hendrik empfangen, die sich sehr engagiert um uns gekümmert haben. Die Kinder entdeckten viele spannende Dinge: Sie sahen sich verschiedene Geweihe an, lernten Interessantes über Fledermäuse und Igel und besuchten sogar die Greifvogelstation – ein Krankenhaus für Vögel, in dem verletzte Tiere versorgt werden. Das war für alle besonders beeindruckend.

Zwischen den Programmpunkten konnten die Kinder den Wald spielerisch erkunden und wahrnehmen. Es gab genügend Zeit um zu toben und die Natur direkt zu erleben. Neugier, Aufmerksamkeit und Ausgelassenheit machten den Tag lebendig und besonders – und am Ende gaben alle ein tolles Feedback.

Besonders spannend war auch, dass uns eine Begleitperson aus einem Austauschprojekt aus Prag begleitet hat. So konnten die Kinder nicht nur Neues über die Natur lernen, sondern auch ein Stück von ihrer Schule und Stadt zeigen.

Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten Termine mit Christian bei uns im Gremberger Wäldchen, um noch mehr zu entdecken, zu lernen und die Natur aus nächster Nähe zu erleben.



Montag kein Präsenzunterricht wegen Glättegefahr

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: 

An den nordrhein-westfälischen Schulen findet am kommenden Montag, den 12. Januar, kein Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat das Schulministerium getroffen, die Schulen hierüber heute per Mail informiert und die Schulen gebeten, in den dafür im Erlass vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln. Die Bezirksregierungen begleiten die Schulen bei der Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. 

Grund für die Entscheidung, den Präsenzunterricht am kommenden Montag auszusetzen, ist eine amtliche landesweite Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vom 11. Januar 2026: Demnach wird für den Montagmorgen überall im Bundesland Regen erwartet, der aufgrund der kalten Temperaturen auf Straßen und Böden gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird. 

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, erläuterte Schulministerin Dorothee Feller. „Wir haben die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung getroffen, damit wir die Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“ Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ist heute erst spät am Tag zu rechnen. 

Die Regelungen für den Unterricht basieren auf dem Erlass „Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetter-Ereignissen“. Schülerinnen und Schüler, die trotz der Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen, erhalten dort eine angemessene Betreuung. Für Eltern und Schülerinnen und Schüler können Schulen zum Beispiel auf ihrer Homepage weitere Informationenanbieten. 

Weitere Hintergründe zum Umgang der Schulen mit extremen Witterungsverhältnissen finden Sie hier

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 5867 40.

Künstlerische Angebote mit Ilayda Sayilgan

Seit einiger Zeit bereichert die Künstlerin Ilayda Sayilgan unsere Schule mit ihren kreativen Angeboten.
Ilayda bringt viel Erfahrung aus den Bereichen Design, Fotografie und Kunst mit.
Diese Erfahrungen sammelt sie seit vielen Jahren in ihrem Studium, ihrer Arbeit als freischaffende Künstlerin und in zahlreichen Projekten.

Besonders beliebt sind ihre Töpferkurse, die sie jede Woche für Kinder und Familien anbietet. Gemeinsam wird geknetet, geformt und später glasiert – ganz ohne Drehscheibe.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, und es entstehen viele farbenfrohe und besondere Werke.

Die Nachfrage ist groß: Alle Kurse waren innerhalb weniger Minuten ausgebucht.
Die Freude und Begeisterung der Kinder und Familien zeigen, wie gut das Angebot angenommen wird.
Die gemeinsame kreative Zeit sorgt nicht nur für tolle Ergebnisse, sondern auch für schöne Momente und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Ab Januar dürfen sich alle auf weitere kreative Projekte freuen. Wir sind froh, Ilayda bei uns zu haben – und gespannt auf alles, was noch entsteht.