Gemeinsames Lernen (GL)

Gemeinsames Lernen (GL) bedeutet, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Kinder ohne Förderbedarf gemeinsam in einer Klasse integrativ unterrichtet werden. Seit über 20 Jahren hat die GGS Westerwaldstraße Erfahrung mit dem Gemeinsamen Unterricht. Zunächst gab es ein Kooperationsmodell mit einer Förderschule, ab dem 01.08.1996 wurden wir dann offiziell eine Schule mit Gemeinsamen Unterricht. Es wurde damals mit 10 Förderkindern gestartet, heute werden bei uns über 50 Kinder von mehreren SonderpädagogInnen gemeinsam mit den KlassenlehrerInnen und den FachlehrerInnen sonderpädagogisch gefördert. Derzeit besuchen vorrangig Kinder mit den Förderschwerpunkten Sprache, Lernen und Emotionale-/ soziale Entwicklung unsere Schule. Eine Beschulung anderer Förderschwerpunkte (z.B. Hören / Kommunikation) findet jedoch vereinzelt ebenfalls statt.


Gemeinsames Lernen heißt für uns:

  • Wir sehen die Unterschiedlichkeit (Heterogenität) unserer Schülerinnen und Schüler nicht als Problem, sondern als Bereicherung.

 

  • Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden berücksichtigen die Lernvoraussetzungen der Kinder.

 

  • Durch offene Unterrichtsformen wie z.B. Projektarbeit, Tages- und Wochenpläne, Arbeitspläne oder Freie Arbeit wird unser Unterricht differenziert und individualisiert.

 

  • Teamteaching, Kleingruppenarbeit und Einzelförderung unterstützen die Arbeit beim Gemeinsamen Lernen.

 

  • Im täglichen sozialen Lernen erfahren alle Schülerinnen und Schüler die gleiche Wertschätzung.

 

  • Den Kindern erwächst aus der Erfahrung der Unterschiedlichkeit die Bereitschaft zur Toleranz und Akzeptanz, auch den eigenen Schwächen gegenüber.

 

  • Schule wird so gestaltet, dass für die Kinder eine selbstbestimmte und mitverantwortliche Teilnahme am Unterricht und am Schulleben möglich ist.
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